Bei der traditionellen Massage behält der Massierte typischerweise eine leichte, sehr bequeme Bekleidung an (z.B. Freizeitanzug, Trainingsanzug). Alle Stellen, die gerade nicht massiert werden, sind mit Tüchern abgedeckt. Der Massierte liegt auf einer Matte oder Matratze, und wird von der Masseurin in wechselnden Körperlagen mit systematischen Griffen und Bewegungen bearbeitet. Dabei werden, ausgehend von den Füßen bis zum Kopf, nacheinander alle Gliedmaßen mittels kraftvoller Technik bewegt, gestreckt, geknetet, gedrückt und damit gleichzeitig gelockert und entspannt. Das ist der Grund, warum die traditionelle Thai-Massage auch als passives Yoga bezeichnet wird.
In möglichst ruhiger Umgebung, ggf. mit leiser Musik, stellen sich Ruhe, Gelassenheit und neue Lebenskraft ein. Die ideale Behandlung dauert 2 Stunden, allerdings sind auch Massagen von nur 1 Stunde möglich. Nicht selten sind mehrere Behandlungen nötig, wenn vorhandene Verspannungen nachhaltig gelöst werden sollen. Wer die Thai-Massage kennt, wird sie immer wieder genießen wollen.