Damit eins von vorneherein klar ist: Nuad – die traditionelle Thai-Massage – ist die Kunst von Mönchen und Ärzten, sie erwuchs der Meditation und der Medizin. Die Heimat der Thai-Massage findet man in Klöstern und Spitälern – und nicht im Rotlicht-Milieu.
Die Wat – die buddhistischen Tempel und Klöster – sind also die Wiege der klassischen Massage des Königreiches Thailand.
Eine Thai-Massage ist aber keine Muskelkneterei. Die Harmonie im Zusammenspiel der aktiven Bewegung des Masseurs und der passiven Bewegungen des Massierten kommt einer Poesie in Bewegung gleich. Im Grunde ist eine traditionelle Thai-Massage ein "Yoga für Faule" – der Empfänger der Massage braucht die Streck-, Dehn- und Drehübungen der Yogastellungen nicht selber auszuführen, sondern er wird vom Masseur einfühlsam in die Haltungen gebracht, die er allein in der Regel gar nicht meistert.
Das Stretching des Yoga ist ein Hauptbestandteil der Thai-Massage. Der Zweite ist die Pressur der Energielinien sowie der Reflexzonen des Körpers, die die inneren Organe, Drüsen und Nerven anregt, um in ihrer Funktion das Beste zu leisten.
Akupunkteur Dr. Richard Gold schrieb: "Mein ganzes Leben habe ich mit Körpertherapie zugebracht, aber als ich meine erste Thai-Massage erhielt, wußte ich, daß diese 2 Stunden mein Leben verändern würden." Und Dr. Gold wurde ein Pionier der Traditionellen Thai-Massage in Amerika. Nuad – einzigartig und unverwechselbar – gilt als das vollständigste Massagesystem mit den weitreichendsten Heilfähigkeiten.